Die Fußball Europameisterschaft 2004

Gastgeber für die Fußball EM 2004 war Portugal. Die Europameisterschaft fand in der Zeit zwischen dem 12. Juni und dem 4. Juli 2004 statt. Als Austragungsorte wurden die Städte Aveiro, Braga, Coimbra, Faro-Loulé, Giumaraes, Leira, Lissabon und Porto ausgewählt. Drei der Stadien wurden eigens für die Fußball EM 2004 neu erbaut und vier wurden für den UEFA Cup saniert und modernisiert. Eine Besonderheit beim Reglement der Fußball EM 2004 war der „Silver Goal“, zu dessen Anwendung es im Halbfinale kam.

Durch die Auslosung trafen die deutschen Kicker in der Gruppe D auf die Spieler aus Tschechien, aus Lettland und den Niederlanden. Am 15. Juni 2004 musste die deutsche Nationalmannschaft gegen die Niederlande antreten und ging mit einem 1 zu 1 vom Platz. Auch das zweite Gruppenspiel gegen Lettland endete mit einem 0 zu 0 Unentschieden. Im dritten Vorrundenspiel trafen die Deutschen auf die tschechischen Kicker, denen sie am 23. Juni 2004 mit einem 1 zu 2 unterlagen.

Im Viertelfinale der Fußball EM 2004 konnte sich Portugal gegen England mit einem 6 zu 5 Sieg nach Elfmeterschießen behaupten. Griechenland ging gegen Frankreich mit einem 1 zu 0 Sieg vom Platz. Mit einem 5 zu 4 Sieg zu Gunsten der Niederlande wurde das dritte Viertelfinalspiel entschieden. Die Tschechen konnten sich mit einem 3 zu 0 gegen Dänemark behaupten.

Aus dem Halbfinalspiel der Fußball Europameisterschaft 2004 zwischen Portugal und den Niederlanden ging die Portugiesen mit einem 2 zu 1 als Sieger hervor. In der Verlängerung gelang den Tschechen in ihrem Match gegen Griechenland ein „Silver Goal“, der sie ins Endspiel der Fußball EM 2004 brachte. Das Finalspiel fand am 4. Juli 2004 zwischen Portugal und Griechenland statt. Das entscheidende Tor zu Gunsten der Griechen fiel in der 57. Spielminute durch einen Kopfball von Angelos Charisteas und machte Griechenland erstmals in der Geschichte der UEFA zum Europameister.