Wie findet man ein gutes Wettbüro?

Wer von Ihnen bereits unsere anderen Artikel rund um die Fußballwetten gelesen hat, der weiß, dass er sich mit dem Abschluss der Sportwetten bei ausländischen Anbietern in einer rechtlichen Grauzone bewegt, die durch Konflikte des europäischen Wettspielrechts mit dem deutschen Glücksspielstaatsvertrag entstanden ist.

Doch beim Wetten bei einem ausländischen Buchmacher ergeben sich auch noch andere Probleme, an die die meisten interessierten Wetter im ersten Moment gar nicht denken. Während bei der Teilnahme am staatlichen Toto oder Oddset ein Vertrag nach deutschem Recht zustande kommt, bei dem die Gewinne im Ernstfall auch eingeklagt werden können, ist das beim Wetten beim im Ausland ansässigen Wettbüro nicht der Fall.

Hier liegt den Wettverträgen immer das Recht des Herkunftslandes zugrunde. Zwar sollten die AGB eigentlich konkret und allgemein verständlich Auskunft zu den Rechten und Pflichten der beiden Vertragsparteien geben, doch darauf kann man sich nicht überall verlassen. Man müsste sich also vor der Abgabe der Tipps mit dem Vertragsrecht des jeweiligen Landes auseinander setzen und dabei auch gleich einen neugierigen Blick in die gültigen Verbraucherschutzgesetze und das Strafrecht werfen.

Das scheitert in der Regel aber bereits an der Verfügbarkeit dieser Regelungen und an den sprachlichen Barrieren. Gesetze haben die Eigenheit, dass sie halt nicht in der Umgangssprache verfasst, sondern mit Fachbegriffen gespickt sind, die vom Laien bereits in der eigenen Muttersprache nur schwer erfasst werden können.

Deshalb sollte man um der Sicherheit der eigenen Einsätze und Rechte Willen dann doch lieber auf die von den ausländischen Buchmachern eingeräumten Freiheiten bei den Quoten und Einsätzen verzichten und lieber auf sichere Weise beim Toto und Oddset seine Wetten auf den Fußball tätigen.