Die Fußball WM 2002

Die Fußball Weltmeisterschaft 2002 wurde von Japan und Südkorea gemeinsam ausgetragen. Zehn der Austragungsorte lagen in Japan. Dort wurden neue Stadien mit Kapazitäten zwischen 42.000 und 70.000 Plätzen gebaut. Die Japanische Regierung investierte dafür eine Gesamtsumme von 3.058.000.000 Euro.

Südkorea baute für die Fußball WM 2002 ebenfalls zehn neue Stadien. Das Größte davon entstand in Seoul mit einer Kapazität von 69.961 Plätzen und verursachte Baukosten in Höhe von 180 Millionen Euro. Als der teuerste Neubau erwies sich das Daegu World Cup Stadion mit Baukosten von 257 Millionen Euro und einer Kapazität von 40.407 Plätzen.

Bei der Verlosung kam Deutschland zusammen mit Saudi-Arabien, Irland und Kamerun in die Gruppe E. Das erste Spiel wurde am 5. Juni 2002 gegen Saudi-Arabien mit einem 8 zu 0 gewonnen. Am nächsten Tag gingen die Deutschen in Saitama mit einem 1 zu 1 Unentschieden gegen Irland vom Platz. Das dritte Spiel der Fußball WM 2002 musste die deutsche Nationalmannschaft am 11. Juni 2002 gegen Kamerun bestreiten. Hier fielen die einzigen beiden Tore zu Gunsten der Deutschen.

Im Viertelfinale konnte sich die deutsche Elf mit einem 1 zu 0 gegen die Mannschaft der USA durchsetzen und trat im Halbfinale erfolgreich gegen Südkorea an. Auch hier ging die deutschen Kicker mit einem 1 zu 0 vom Platz. Das Finalspiel fand am 30. Juni 2002 im japanischen Yokohama statt. Bis zum Ende der ersten Halbzeit war noch kein einziges Tor zu verzeichnen, doch in der zweiten Halbzeit gelang es den Brasilianern, gleich zwei Treffen zu landen, so dass die deutsche Elf als zweiter Sieger aus der Fußball Weltmeisterschaft 2002 hervor ging.